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Maria Mikhaylova

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Konzept „Der Tanz und die Farbe“

Die hier ausgestellten Acrylmalereien sind während der 14-Tage Prüfung für die Atelierlehre bei Prof. i.R. Dr. phil. Hartmut Girke entstanden.

Was ist der Tanz?
Wie bestimmen wir ihn?
Wie kann ein Tanz dargestellt werden?

In uralten Zeiten diente der Tanz zu einem rituellen Zweck. Der Tanz spielte eine wichtige Bedeutung für die Vermittler der Kommunikation zwischen Menschen und Göttern. Es war ein Ritual, ein Brauchtum, ein Gefühlsausdruck. Der Tanz drückte die Zusammengehörigkeit und die Emotionen aus. Durch den Tanz war es möglich die verschiedenen Emotionen mit der Körperbewegung darzustellen.

Heutzutage hat der Tanz seine rituelle Bedeutung meistens verloren. Aber er ist immer noch die Quelle von Inspirationen und ästhetischer Genuss für viele Menschen. Aber er ist immer noch die Umsetzung von Inspiration in Bewegung.

Dadurch bin ich auf mein Thema für mein Arbeiten in der Aktmalerei gekommen. Diese zwei Kunstarten stehen ganz nah zu einander. Beide sind ein ständiges Wechselspiel zwischen Bewegung und Linien, Farben und Licht. Für mich war es interessant die Dynamik, die emotionale Macht des Tanzes durch die Farben zu vermitteln. Mein Ziel war es die tanzenden Figuren maximal abstrahiert und verfremdet darzustellen und die Dynamik der Bewegung des Körpers wiederzugeben. Ich habe versucht den tanzenden Körper in dem Farbraum zu integrieren und farbige Kontraste heraus zu arbeiten.

Meine Farbwahl ist kein Zufall. Durch die dunkleren Töne versuchte ich Dynamik und Dramatik von den Figuren darzustellen und mehr Spannung ins Bild einzufügen. Auch durch das große Format taucht der Betrachter in die Farbe und Struktur ein und kann die Bewegungen nachvollziehen.