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Maike Gödde

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Abstract

Die Skulpturen verkörpern die Leichtigkeit der Schwebe. Im Sinne von Leichtigkeit – als Zustand der Auflösung und als Ausdruck des schwer Greifbaren – erfolgt insofern ein Schweben der Figuren, dass die Formen geschwungen und zum Teil offengehalten sind. Die Grenzen der Figur werden somit aufgehoben und die Skulpturen streben keine Endgültigkeit an. Verstärkend für den schwebenden Effekt wirkt der dunkle Unter- und Hintergrund, der das Weiß der Skulpturen erstrahlen lässt. Durch die komplizierten Konstruktionen befinden sich die Werke stets in einem Zustand der Ungesichertheit, einem Zustand der Schwebe. Damit erinnern die Skulpturen an Naturelemente wie Luft, aber auch an tänzerische oder akrobatische Bewegungen. Außerdem sind Assoziationen zum Alltag des Menschen möglich. In diesem werden Schwebezustände oftmals vermieden, da sie für den modernen Menschen keine verlässliche Orientierung bieten und somit eher eine negative Konnotation einschließen. Das Risiko, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenden Sinne zu schweben, scheint den Menschen zu reizen, aber gleichzeitig auch abzuschrecken. Die Skulpturen können den Betrachter dadurch, dass sie ihn mit der entsprechenden Thematik konfrontieren, somit auch persönlich ansprechen und ihn auf die zahlreichen positiven Aspekte eines Schwebezustandes, unter anderem auf die Ästhetik und die Leichtigkeit, aufmerksam machen.