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Julia Flachmeyer gen. Koch

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Intention Neuigkeiten

Abstract – Druckgrafik

In meinem Werken setze ich mich thematisch mit der Natur auseinander und fokussiere mich dabei auf Formen, Strukturen, Oberflächen und figürliche Elemente, die in der Natur vorzufinden sind. Die Arbeiten im grafischen Bereich teilen sich auf in flächige und sehr lineare Arbeiten. Bei den flächig wirkenden Werken liegt der Schwerpunkt auf der Erzeugung verschiedener Oberflächenstrukturen, welche ineinander übergehen, sich gegenseitig verdecken und so eine malerischen Wechselspiel zwischen Flächen und Strukturen erzeugen. Dies wird mit Hilfe verschiedenen Ätztechniken erzeugt, wodurch die Kupferplatte stark beschädigt wird, sodass tiefe Furchen und Flächen entstehen, die beim Druck eine plastische Wirkung erzeugen. Zusätzlich wird die präparierte Platte doppelt und zweifarbig gedruckt, sodass durch das Farbenspiel Plastizität und facettenreiche strukturale Elemente entstehen.

Der zweite Schwerpunkt der grafischen Auseinandersetzung wird sehr stark durch ein Liniengefüge dominiert. Ausgangspunkt hier sind zum Teil Fundstücke, welche weiter verfremdet und abstrahiert wurden, wodurch oftmals das Vorbild der Grafik schwer erkennbar ist. Zusätzlich wurden einzelne Fundstücke der Natur neu zusammen gesetzt, aus denen neue Formen und figürliche Elemente entstanden, die oftmals fragil wirken. In beiden Ansätzen geht es vornehmlich um die Schaffung neuer amorpher Formen, Strukturen und Oberflächen die Teile der Natur wiederspiegeln und in einen neuen Kontext setzen.

Abstract – Fotografie

Thematisch geht es um die Auseinandersetzung mit der malerischen Bewegung in der Fotografie. Dafür fotografiere ich Bewegungsabläufe in der Natur, präziser gesagt die Bewegungen von Wasser. Bewusst nutzte ich das Medium der Fotografie, um einen malerischen Bewegungsablauf zu visualisieren, der als solcher jedoch nicht deckungsgleich mit der vorgefundenen Bewegung des Wassers ist. Das Wasser befand sich in einem sturmähnlichen Zustand, in ständiger Bewegung, mit extrem starkem Wellengang. Durch das Nutzen einer längeren Belichtungszeit, konnte der starke Wellengang umgesetzt werden in eine ruhige malerische Bewegung. Die dargestellte fließende, weiche, facettenreiche und zugleich leichte Bewegung soll zum Verweilen einladen und den Betrachter dazu anregen, die Gedanken schweifen zu lassen und über das Gesehene nachzudenken. Durch eine längere Belichtungszeit der Kamera werden Bewegungen kreiert, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind und somit als nicht existent erscheinen. Die zusätzliche Nutzung von transparentem Druckmaterial, unterstützt die Leichtigkeit der Bilder und die dargestellten fast fließenden Bewegungen. Zusätzlich wird durch das quadratische Format der Fokus auf die malerische Bewegung gelenkt und eine Assoziation mit einer Landschaft vermieden.