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Freitag, 1. Juni 2018 – Vernissage  in der Hofapotheke des Schlosses Bad Iburg ! 

Alte Apotheke – Neue Kunst! Unter diesem Format läuft die jährlichen Ausstellung des Landschaftsverands Osnabrücker Land in der Hofapotheke des Schlosses Bad Iburg. Sie finden dort Werke von etablierten Künstlern zusammen mit Arbeiten von Kunststudierenden der Universität Osnabrück.

In der Saison 2018/19 treffen Collagen mit bemaltem Papier von Hiltrud Schäfer “Spiel-Felder”, auf “künstlerische Prozesse” von Lisa Burandt, Alina Efken, Marie Fink, Madlin Freese, Annika Leißner, Franziska Schmitz, Sina Schwirtz, Hannah Siefer, Grietje Strenge und Aileen Villwock.

Ausstellung in der Hofapotheke und im Residenzflügel läuft vom 4. Juni 2018 bis Sommer 2019

Geöffnet Mo–Fr 9–12 Uhr und auf Anfrage

 

Kurzvorstellung der Künstlerinnen:

Lisa Burandt

Inspiriert durch eine bestimmte Musik schafft Lisa Burandt mit vielen Farbschichten- mit Pigmenten, Eitempera, darauf aufbauend mit mehreren Schichten Ölfarbe - Bildräume ähnlich einer Metamorphose: der Duktus wirkt geballt oder offen an bestimmten Stellen, die Farbintensität wechselt.

Alina Efken

Alina Efken nimmt literarische Vorlagen der Mythendarstellung für ihre Stimmungsbilder, die mehr die Atmosphäre jener Darstellungen als ihre Szenerie einzufangen versuchen. Mit dem in "Medea" übertönend eingesetztem Rot möchte sie Empfindungen wie Wut und enttäuschte Liebe zum Ausdruck bringen. Sie versucht, sich dem psychologischen Aspekt der Mythen als ein überzeitliches Thema mit Farbe und Duktus anzunähern.

Marie Fink

Mit Überlagerung von fließenden Farben oder begrenzten Farbflächen, den dabei entstehenden Fragmenten auf Leinwand oder Plexiglas, schafft Marie Fink einen Mikrokosmos aus sehr kleinen Partikeln, die mit Abstand betrachtet auch die Vorstellung eines Makrokosmos zeigen könnten. Teile treten in Interaktion und erzeugen ein Spannungsgefüge. Es ergeben sich teilweise Einblicke in tiefere Schichten, welche dem Betrachter eigene Vorstellungsräume widerspiegeln können.

Madlin Freese

Madlin Freese vermischt Fotografie und Malerei, indem sie Porträtfotos auf Leinwand überträgt und dann mit einer experimentellen Technik deren Ränder und Grenzen verwischt. Auch durch Überlagerungen entsteht etwas anderes als das ursprünglich festgehaltene Porträt: Andeutungen von Personen lösen sich auf, werden zu etwas anderem, welches vor allem das Erinnerungsvermögen der Betrachter/in an Dagewesenes oder Scheinbares anspricht.

Annika Leißner

Annika Leißner lässt mit Gouage und Acrylfarben Labyrinthe aus Formen und Flächen auf der Leinwand entstehen. Mit deckenden, dann wieder lasierenden Farbaufträgen und einer Technik des Abklebens überlässt sie sich einem Spiel aus Kalkül und Zufall - dabeiwerden Formen geteilt und gebrochen. Der Blick der Betrachter/in wird anhand der linienförmigen Flächen scheinbar in die Tiefe geführt und verliert sich teilweise im Labyrinth

Franziska Schmitz

Franziska Schmitz nimmt Familienfotos als Fragmente einer Familiengeschichte als Grundlage für ihre Porträtmalerei. Mit Hilfe von vorangegangenen Blindzeichnungen erfasst sie die Gesichter und ihre Emotionen und überträgt sie auf zum Teil unbearbeitete Leinwand. Die Figuren sind angeschnitten und übergroß mit wenig Umraum. Um einen vagen Moment zu bannen, lässt sie auch in einem spontanen Akt die Farbe fließen.

Sina Schwirtz

Sina Schwirtz spielt mit Kontrasten: die Form tritt gegen das Chaos an. Farbe formlos aufgetragen gegen Farbe mit Form im Wechsel von hell und dunkel. Es entsteht ein Spiel mit der Wahrnehmung von Räumlichkeit und Flächigkeit. Der Blick nach innen oder nach außen? Auf jeden Fall entsteht der Eindruck von „parallelen Welten“.

Grietje Strenge

Sind es Porträts? Aus Linien und Farbflächen entstehen Gesichter und Köpfe, die wie Erinnerungen an Menschen und Träumen in ihrer Veränderbarkeit erscheinen - wie der Geist aus der Flasche? Gretje Strenge überlässt sich in ihrer Vorgehensweise, auch mithilfe von Blindzeichnungen ihrer Intuition, welches sie dann mit Kalkül für ihre Bildsprache nutzt.

Hanna Siefer

Hannah Siefer collagiert Teile von Illustrierten und alten Zeitungen nach einem Zufallsprinzip und sie schafft damit assoziativ eigene Welten. Sie stellt sich dabei die Frage mit einem Wortspiel: „Ist das Müll oder kann das Kunst?“ (Ist das Kunst oder kann das weg?) Durch dick aufgetragenen Binder mit Acrylfarbe und eingeweichten Farbschnipseln entstehen Farbschlieren und neue Kombinationen, so dass in der Transparenz von Binder und durch Materialüberlagerungen Räumlichkeit erzeugt wird. Der Müll wird möglicherweise zu Kunst.

Eileen Villock

Aileen Villwock nimmt für ihre „Haptische Struktur“ Zement und Gips als Rohmaterial und als Basis für ein entstehendes Farbspiel zwischen warmen und kalten Tönen. Dieses nimmt reliefartige Strukturen mit ihren Höhen und Tiefen an und fordert die Wahrnehmung von Licht und Schatten und dem feinen Wechselspiel bei der Farbigkeit von doch sonst recht sprödem Material wie Zement und Gips.

Zur der Ausstellungseröffnung mit 9 Studierenden des Faches Kunst der Universität Osnabrück am Fr., 1. Juni 2018, im Schloss Bad Iburg in der “Alten Apotheke” und im Sophie-Charlotte-Raum Sie sind herzlich eingeladen.

Parallelwelten

Alte Apotheke – Neue Kunst 

am Freitag, 1. Juni 2018, 16 Uhr Schloss Iburg – Hofapotheke

49186 Bad Iburg

 

Pressetext von Prof. Jakubaschke-Ehlers

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