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Oma 21

Beschreibung: 2014
Preis auf Anfrage

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Abstract – Druckgrafik

Meine Oma hatte in ihrem Zimmer eine Wand mit Photos von Ihrer Familie. Und diese Ahnengalerie habe ich in meinen Bildern aufgearbeitet. Dazu habe ich mehrere Holzplatten vorbereitet. Angefangen mit einer Chaosplatte, in die ich unterschiedliche Formen in unterschiedlichen Größen geschnitzt habe. Diese sollen die Rahmen an der Wand simulieren. Die Lampe aus ihrem Zimmer ist eine separate Platte. So auch die Uhr, die ich schon seit meiner Kindheit kenne. Beides sind Dinge, die jeder aus ihrer Familie wieder erkennen wird.
Von Oma gibt es ein Portrait und eine Silhouette. Die Vorlagen dafür hatte ich noch zu ihren Lebzeiten von ihr photographiert. Für die Ahnengalerie habe ich mich für Portraits der fünf Urenkel entschieden.
Es sind insgesamt 12 Platten in unterschiedlichen Größen entstanden. Gedruckt wurde in Farbe. Es sollte ein Experiment werden. Durch die großen Gesichter hatten nicht alle für sich alleine Platz, so dass Überschneidungen vorprogrammiert waren. Durch diese Überschneidungen und Überlappungen wirken die Bilder zum Teil dreidimensional. Wurde beispielsweise Transparentweiß hinzugefügt, scheinen vorherige Drucke unter den Neuen durch. So entstanden neue Farben und Konstellationen. Ich konnte nicht zu 100 % beeinflussen, welche Teile des Gesichtes gerade durch ein anderes bedeckt wurden. So sind zahlreiche Unikate entstanden.

Abstract – Fotografie

Ich nehme den Magnesiaziegel in die Hände, reibe mir damit die Handflächen ein und klatsche in die Hände bevor ich mich an die Übung mache. Durch diese Magnesiumwolke betrachten wir die gewollt überbelichteten Photos.
Inspiriert durch die Sportbegeisterung meines Freundes entstanden die ersten Bilder vor meinem inneren Auge, als ich ihn zum ersten Mal zum Training begleitet habe. Für mich war sofort klar, dass ich dies auf Schwarz/Weiß Photographien festhalten wollte. Ihn, die unterschiedlichen Trainingssequenzen und die Räumlichkeit. Die Kombination von Stahl, Holz und dem menschlichen Körper sollte auf den Bildern vereint werden.
Analog photographiert, in dem ich den Film mehrfach manuell zurück gespult habe und immer wieder neu belichtet habe, entstanden die bewusst gewollten Überlappungen, die ich dem Zufall überlassen habe.
So kommt es, dass auch die Hantelstange zu einem Leitbild in den Photos wird, die immer wieder auftaucht und geometrische Linien durch das Bild zieht. Und dann die Körperbilder: Sie zeigen uns die Anstrengung, die den menschlichen Körper an seine Grenzen bringt und zur Höchstleitung antreibt. Die verzehrten Gesichter lassen uns die Schreie förmlich hören und den Schweiß riechen.

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