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Madonna, die Queen of Pop, scheinbar stark, unabhängig, selbstständig. Sie steht für Erfolg und Medienspektakel. Der ständige Wechsel ihrer Masken, um sich immer wieder neu zu erfinden und somit auch neu beachtet zu werden, die Schönheitsoperationen der letzten Jahre, all dies ist auf Kapital aufgebaut – sie ist nicht, sie besitzt. Sehr ausdrücklich benutzt sie die Camouflage der Frau um zum Sprechen zu kommen und so kommt letztendlich nicht sie zum sprechen, sondern der männliche Diskurs spricht durch sie. Meine Generation, die Generation der neunziger Jahre, wurde von Menschen wie Madonna geprägt. Die ganze Pop-Industrie predigt uns: Tragt Masken, durch sie werdet ihr beachtet, kauft euch schön. Kapital bedeutet Macht und vor allem auch Aufmerksamkeit in unserer heutigen Welt. Frauen benutzten es um zu gefallen und somit angehört zu werden. Diese Klischees und gesellschaftlichen Erwartungen haben die Kinder meiner Generation geprägt und beeinflussen sie. In der Peformance werde ich zu ihrer Stellvertreterin. Madonnas Gesicht, auf eine Zielscheibe projiziert, überlagert sich nach und nach mit meinem eigenen. Währenddessen schieße ich mit Pfeil und Bogen auf das Madonna-Ich. Symbolisch werden so suggerierte Idealbilder getötet.

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