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Agoraphobia, Videostill Imbiss

Beschreibung:

2014

Video

Preis auf Anfrage

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Abstract

Für uns ist das Alltagsleben in der Stadt nichts Ungewöhnliches mehr. Mit dem Drang nicht allein, sondern nur in der Gemeinschaft seine Erfüllung zu finden, beginnt das Erlebnis Stadt. Nicht für Ted Lowman. Er leidet unter Agoraphobie, eine Angst vor Situationen, die man nur mit größerem Aufwand wieder verlassen kann, sollte es nötig werden. Angst davor, mitten in einer großen Menschenmenge zu stehen, Angst vor einer U-Bahn oder Aufzugfahrt meidet Ted Lowman als ein in sich gekehrter, einsamer Neurotiker, der vom Großstadtleben gezeichnet und dessen überdrüssig geworden ist. Agoraphobia vermischt eine zeichnerische Papierwelt mit realen Stadtbildern und Animationen. Der Protagonist bewegt sich zunächst durch eine skizzierte Welt, die kontinuierlich durch reale Stadtansichten ersetzt wird und in einer rasanten Flut von Alltagsbildern gipfelt. Durch Zeichnungen mit Bleistift, Pigmenttusche, Calligraphy Liner und Copic Maker, Green Screen-Animationen und Stadtfotografien wird eine vielschichtige Großstadtkulisse kreiert. Durch moderne Computeranimation werden die klassischen Comiczeichnungen zum Leben erweckt. Ted Lowman wird zur exemplarischen Figur, die versucht nicht in der homogenen Großstadtmenschenmasse unterzugehen. Der Wandel von Papierwelt zur realen Sphäre veranschaulicht die sich stetig im Wandel befindende Großstadt. Mensch und Stadt begreifen wir heute in einem unüberwindbaren Zusammenhang. Dabei ist diese Beziehung nicht immer gesund. Agoraphobia entlässt den Betrachter mit einem offenen Ende und der Frage, ob die Beziehung zwischen Mensch und Stadt dauerhaft gelingt.

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